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Karikatur Person(en) und / oder Tier(en)

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Material



Auftragsarbeit
• Kosten ab ca. 50 Euro
• Kostenberechung richtet sich nach dem Aufwand (Personenzahl, Format etc.)
• in der Regel Kopf bis einschließlich Schulterbereich
• "Sonderwünsche" möglich, z. B. in Hochzeitskleidung, als Pirat, Ganzkörper oder James Bond
• Sie können Ihren Auftrag in Farbe oder schwarz/weiß bestellen, das spielt von den Kosten keine Rolle
• Format nach Wunsch bzw. Vorschlag, je nach Aufwand des Inhalts
• Dauer ca. 2 - 4 Wochen

Gerne berate ich Sie bei Ihrer Entscheidung.




Galerien
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Karikatur Aufträge II
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Schnellkarikatur Aufträge




Bestellablauf
Ihre Anfrage per Kontaktformular, Email oder Telefon, eventuell gleich mit Vorlagen-Bilder

Meine Antwort über Machbarkeit, Kosten, Lieferzeit, etc.)

eventuell verlange ich weitere Vorlagen

Sie schicken weitere Vorlagen (am besten per email, siehe Kontakt) oder bringen diese in mein Atelier

sind die Vorlagen ausreichend
Malbeginn
sind die Vorlagen schlecht
⇒⇒ Sie schicken neue Vorlagen

sind keine anderen Vorlagen vorhanden, muss ich eventuell den Auftrag ablehnen!
(Wenn ich keine Qualität abliefern kann, lehne in Ihrem Interesse auch einen Auftrag ab)

Ich schicke Ihnen parallel und zeitnah per Email eine Rechnung zu

Bezahlung erfolgt

Zusendung des Bildes nach Fertigstellung und Zahlungseingang in der Regel per DHL und innerhalb von 2 - 4 Wochen nach Bestelleingang; Je nach Auftragslage kann sich Ihr Auftrag auch um einige Tage verzögern. Ein Auftrag sollte daher rechtzeitig vorher erteilt werden. Natürlich können Sie sich Ihr Werk auch persönlich im Atelier abholen, um lästige Versandkosten zu sparen.

Da es sich um ein einmaliges Einzelstück handelt, ist eine Rücknahme des fertigen Werkes nicht möglich (s. AGB).




Vorlagen
Ein sehr wichtiger Bestandteil einer Auftragsannahme sind eventuelle Vorlagen, nach denen gezeichnet bzw. gemalt werden soll. Diese müssen gewisse Kriterien erfüllen, damit sie als Vorlage dienen können:
• Schärfe
• Helligkeit
• großformatig
Außerdem sollten Sie nach Möglichkeit mehrere Vorlagen zur Verfügung stellen, am besten aus mehreren Blickwinkeln. Wenn Sie diese Bilder auch digital auf Ihrem Rechner haben, so ist es praktisch, wenn Sie mir die Fotos o.ä. als Dateien-Anhang per Email zuschicken.
Vorlagenbilder




Technik
Wenn es zwei Fragen gibt, die einem Künstler oft gestellt werden, dann ist die eine Frage sicher zur Technik...

Ich fange mal ganz vorne an.... Zunächst einmal brauche ich gute Vorlagen, denn je schlechter die Vorlage, desto schlechter ist auch das Ergebnis. Also gilt: bei schlechten Vorlagen am besten erst gar nicht anfangen, lieber ablehnen. Ich und der Kunde haben Qualität verdient. Liegen mir gute und nach Möpglichkeit mehrere Vorlagen vor, dann beginne ich in der Regel mit dem Anfertigen einer groben Skizze, um Proportionen auszuloten, Größenverhältnisse, Wichtigkeiten und Nichtigkeiten herauszufinden. Ab und an sind dafür auch mehrere Skizzen notwendig, je nachdem wie mich meine Phantasie beflügelt. Dies alles gilt für eine Karikatur: was hebe ich hervor, was kann ich vernachlässigen, obwohl ich es mit einer "Verjüngung" im Grunde auch hervorhebe.

Extrem wichtig ist die Erkennbarkeit der Person. Dies geschieht normalerweise z. B. an den Augenpartien, aber auch an der Physiognomik, der Gesichtsformung. Die eigentliche Gesichtsstruktur bleibt erhalten. Prägnante, die Person bestimmende Gesichtspartien werden nur etwas verschoben, "deformiert", sprich verkleinert, ver-"extremt", also übertrieben dargestellt. Eigentliche Formen, z. b. der Nase bleibt bestehen, ist sie typisch (groß, deformiert, gnubbelig, dünn, knochig) für diese Person, wird sie möglicherweise entsprechend hervorgehoben. Das kann alle Gesichtspartien betreffen: Mund, Haare, Wangen, Kinn etc. Wichtig bleibt nach wie vor die Erkennbarkeit und somit das Herausheben des Prägnanten, das was die Person erkennbar macht.

Sind erste Skizzen fertig und sind diese gut, übertrage ich sie auf den Untergrund, meist normaler weißer Karton. In der Regel verändert sich das Gesicht bei diesem Schritt nochmals ein wenig. Aber hier werden bereits Details detaillierter vorgezeichnet. Das vereinfacht die eigentliche Reinzeichnung. Ist die genaue Vorzeichnung auf den Trägerkarton fertig, lege ich mit dem Reinzeichnen los. Ich beginne oft mit einem schwarzen Buntstift, der gleichzeitig die grundlegenden Schattierungen anlegt. Überhaupt arbeite ich grundsätzlich mit Licht und Schatten. Das habe ich im Zuge meiner Kartografie-Ausbildung (schätzen) gelernt. Erst das Spiel mit Licht und Schatten ergibt einen wunderbaren realistischen und plastischen Effekt.

Dieser ist simpel: das Licht kommt (meistens) quasi von Nordwesten, also links oben. Entsprechend werden schattenwerfende Bereiche "verdunkelt", entweder schwarz oder mit der Grundfarbe "geschwärzt", es kommt also schwarz hinzu, sprich bei einem Schattenwurf auf einem blauen T-Shirt wird diese Stelle dunkelblau/blauschwarz oder schwarz, wirft die Nase Schatten, wird die Hautfarbe mit schwarz überdeckt, quasi als dunkle Hautfarbe oder gar schwarz, je nach Schattenintensität. Dem gegenüber wird angeleuchtete (Gesichts-)Partien heller bis zum Weiß hin dargestellt. So einfach das. Glauben Sie mir, das das anders aussieht als ein monotones schwarz-weiß- oder Farbbild. Licht und Schatten geben den richtigen "PEP".

Stück für Stück werden so entweder mit Graphit oder Buntstiften die Details und die Farbtöne herausgearbeitet. Schließlich wende ich noch zwei kleine Tricks an: zur Unterstützung der Licht-Partien nehme ich mit einem Stiftradierer leichte oder radikale Radierungen vor, um dem plastischen Gesicht noch mehr Ausdruck zu verleihen; zweitens werden noch viele Farbteile mit einem Papierwischer (Estombe) verwischt, um Strukturen eines Stiftstriches zu kaschieren und die Farb- bzw. Farbtonübergänge fließender zu machen.
Schlussendlich gibt's meine schöne Künstlerunterschrift zur Belohnung unter das Werk.





Material
Buntstifte: Faber-Castell Polychromos (die eckigen Stifte); Faber-Castell bietet eine große Farbauswahl, es sind nicht die günstigsten Stifte, aber gute von ihrer Konsistenz und Härte, von ihrem Strich und Blatt-Auftrag und ihrer Farbintensität

Graphit(Blei-)stifte: vorrangig Koh-I-Noor Hardtmuth in jeglichem Härtegrad; Sie haben eine gute Schwärze, einen satten Auftrag und ein gutes Verhältnis zum Karton; ich habe diesen Stiften der Firma oben den Vorzug gegeben

Kreide: unterschiedlich je nach Anwendung: Jaxell (pulverig), Faber-Castell (satter im Farbauftrag, deckender), Conté Paris (hart, gut für Portraits)

Ölpastelle: unterschiedlich je nach Anwendung: Rembrandt (weich und streichzart, sehr deckend)

Grafikstifte: Copic, Faber-Castell Artist pen, StaedtlerMars Graphic 3000 Duo (wird in Deutschland leider nicht mehr geliefert)

Kreide: unterschiedlich je nach Anwendung: Jaxell Faber-Castell, Conté Paris (hart),

Kohlestifte: Koh-I-Noor Hardtmuth, Reisskohle von Schmincke

weiteres Material: Anspitzer, Radierstifte, weiches Radiergummi, Schleifbrettchen, Druckbleistifte, Minenbleistifte, Feger,

Karton: Bristolkarton 200g von Doree; günstig, gut, kann man nichts falsch machen; die Oberfläche ist für viele und meine karikaturistischen Zwecke okay, Acrylkarton mit einer Mindeststärke von ca. 600g, eher noch dicker

Acrylfarben: Schmincke Acryl

Pinsel:

Leinwand: